S-Bahn- Schiesserei von Unterföhring: Augenzeugen verraten Details.

Schießerei am S-Bahnhof

S-Bahn-Horror von Unterföhring: Zwei Augenzeugen verraten Details

Sie waren unmittelbar dabei. Zwei Augenzeugen berichten über die tragischen Ereignisse vom S-Bahnhof in Unterföhring – und verraten neue Details.

 Unterföhring – Der Puls hämmert in den Schläfen, die Hände werden feucht, der ­Atem stockt: So ging es am Dienstag in der Früh den Fahrgästen, die in der S8 in Richtung München unterwegs waren – in jenem Zug, wo der Horror seinen Anfang nahm. Zwei Männer waren in Streit gegangen, es kam zu einer Prügelei. Couragierte ­Passagiere schritten ein und trennten die gewalttätigen Männer voneinander. Ein ­ungutes Gefühl, natürlich – aber es sollte alles noch viel schlimmer kommen, als die S-Bahn in Unterföhring zum Halten kam

Karl Eder – Er wollte den Streit schlichten – und dachte nicht, dass es noch schlimmer werden würde

Mitten im Geschehen war Karl Eder (54). Der Theologe, ­Geschäftsführer des Landeskomitees der Katholiken, saß in der S-Bahn – neben ihm der Mann, mit dem der spätere Schütze in Streit geraten war.

Sein Sitznachbar, Eder beschreibt ihn als südländischen Typ*, springt plötzlich auf und läuft durch den Gang der S-Bahn zwei Abteile nach vorne. Eder denkt sich nichts weiter, als er plötzlich Geschrei und Schläge hört. „Ich bin aufgestanden und habe gesehen, wie er auf einen Mann einschlug. Der Angegriffene blutete heftig aus Mund und Nase.“

Fahrgäste trennen die beiden, der Angreifer kehrt an seinen Platz zurück. Eder kann sich nicht zurückhalten: „Haben Sie irgendwelche Probleme, Sie können den Mann doch nicht zusammenschlagen?“, fragt er ihn auf Englisch. Der andere habe ihn bereits am Flughafen bedroht und habe ein Messer, antwortet der Angreifer in gebrochenem Deutsch. Er selber habe Angst gehabt…

Während sich hinten Fahrgäste um den Verletzten kümmern, halten Eder und ein weitere Fahrgast den Südländer* in Schach. „Wir müssen sehen, dass die beiden getrennt bleiben“, geht es Eder durch den Kopf. Beide, so berichtet er später, hätten in hohem Maße gewaltbereit ausgesehen.

Die Polizei ist inzwischen alarmiert, der Zug ist unterwegs in Richtung Unterföhring. Eders Sitznachbar hat sich langsam beruhigt. Der Theologe ist sich sicher, dass die Lage im Griff ist. „Wir Fahrgäste hatten es geschafft, die Situation zu beruhigen“, sagt er. Nicht ahnend, dass die Katastrophe erst noch kommen wird…

Am Bahnhof steigen beide Kontrahenten aus – streng abgeschirmt von den Fahrgästen. Der angegriffene Mann blutet heftig. Alle warten auf Sanitäter und Polizei. Nach einer „gefühlten Ewigkeit“ kommen erst die Sanitäter, dann zwei „sehr junge Polizisten“. Eder erlebt sie als angespannt und nervös. „Lassen Sie die Waffe sitzen, wir haben das im Griff“, sagt er noch zu dem Polizisten. Er führt eine Beamtin in den Zug, zeigt ihr die Blutspuren und berichtet, was sich abgespielt hat. Dann darf die S-Bahn weiterfahren.

Eder steigt ein, sieht noch, wie die Beamten mit dem dunkelhäutigen Mann und zwei Zeugen in den Lift einsteigen. „Das war das Letzte, was ich gesehen habe…“

* Hinweis der Redaktion: Wie die Polizei berichtet, hat sich nach Sichtung aller vorliegenden Videoaufnahmen die Behauptung des Zeugen Eder, wonach es sich um einen südländischen Typ handele, als nicht korrekt erwiesen. Weiterhin betont die Polizei, dass es sich auch bei dem Tatverdächtigen nicht um einen “Südländer” handelt.

 

Kommentar AbruptEarthChanges:  Gemäss Augenzeuge Karl Eder (54), Theologe, wurde also  der spätere angebliche Täter zuvor von einem “Südländer”, der gebrochen Deutsch sprach, zusammengeschlagen und erlitt dabei stark blutende Kopfverletzungen. Die Polizei erwähnte nur, dass ein Mann, mit dem der Täter in Streit geraten war, befragt wurde.

Der Täter sei US- Amerikaner.

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