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Die Sonne und Menschliches Verhalten – (2020, Deutsche Einleitung)

Die Sonne und Menschliches Verhalten — wie Helio- geomagnetische Aktivität die Menschheitsgeschichte, den Selbst- Zerstörungsversuch des Westens und das nächste Goldene Zeitalter formt. (Deutsche Einleitung)

Die Sonne durchläuft Zyklen von unterschiedlicher Aktivität, die mit Klima-Schwankungen und Veränderungen im menschlichen Verhalten einhergehen. Ein Großes Sonnen Minimum, eine „Schlechtwetterperiode“, ist eine Phase von erhöhter Friedfertigkeit, Vernunft und gesellschaftspolitischen Entwicklungen zugunsten von Menschenrechten. Umgekehrt ereignen sich fast alle Kriege und Völkermorde in Großen Sonnen Maximum, diese Phase gehen mit einem günstigen und stabilen Klima sowie Bevölkerungswachstum einher. Dies wurde im vorhergehenden Buch Solar History empirisch demonstriert. Und es gibt noch mehr gute Nachrichten für die Menschheit, obwohl es im Sommer 2020 nicht offensichtlich scheint, dass tiefe Sonnenminima Zeiten des Friedens und der Rationalität sind. Das vorliegende Buch wird zunächst erklären, wie solche Veränderungen des menschlichen Verhaltens durch Änderungen der Sonnen- und geomagnetischen Aktivität und deren Nebenerscheinungen hervorgerufen werden können. Wir werden die Mechanismen zusammenfassen, durch die Geo-Magnetfeldschwankungen, kosmische Strahlen- Teilchen und atmosphärische elektromagnetische Felder mit dem menschlichen Gehirn und den Hormonkreisläufen interagieren, um auf vorhersehbare Weise die beobachteten gesellschaftlichen- und Verhaltensmuster hervorzurufen, wie zum Beispiel Kriege und Psychosen in Großen Sonnen Maxima. Dies ist weder Astrologie noch esoterisches Wissen. Wir haben es mit messbaren Veränderungen des Bewusstseins und Gehirnfunktionen zu tun, welche zu einem Prozess eines eigentlichen „Erwachens“ sowie zu mehr Frieden und altruistischer Sozialisierung in Großen Sonnen Minima geführt haben. Im zweiten Teil stellen wir fest, dass nicht nur der Verlauf der menschlichen Geschichte und Evolution eng mit Sonnenzyklen verbunden sind, sondern dass auch die geografischen Unterschiede eben dieser energetischen Rahmenbedingungen dazu beigetragen haben, kulturelle Vielfalt und verschiedene Völker an verschiedenen Orten der Welt zu formen. Als sich die Zentren der zivilisatorischen Entwicklung vom Orient nach Ostasien und Europa verlagerten, trug ein radikaler „Krieg gegen das Verbrechen“, der sich in einer harten Bestrafung von Gewaltverbrechen manifestierte, im letzten Jahrtausend zu erhöhter allgemeiner Friedfertigkeit, Selbstkontrolle und der Durchsetzung der Menschenrechte bei. Dies fand vorwiegend während einer ungewöhnlichen Aufeinanderfolge mehrerer Großen Sonnen Minima statt, die sich mit der mittelalterlichen Kleinen Eiszeit überschneidet. Als langfristiger Nebeneffekt einer erhöhten altruistischen Sozialisierung und eines erhöhten Vertrauens förderte dies auch die Entstehung eines „unterwürfigen Volkes“, das übermäßig auf Autoritäten vertraut – insbesondere in westlichen und nördlichen Kulturen – sowie das Aufkommen von schlecht adaptierten und destruktiven Personen seit etwa 150 Jahren, die dazu neigen, den Interessen ihrer Gruppe zu schaden. 

Während der Regierungs- Maßnahmen um Covid-19 in 2020 notieren wir extreme Lethargie und blinden Gehorsam der Bevölkerung, insbesondere im Westen, dies stimmt überein mit den erwarteten Symptomen der derzeit drastisch abfallenden Sonnen- und geomagnetischen- Aktivität. Politische Gewalt unter dem Deckmantel von Rassenunruhen wird von einer radikalen Minderheit meist nicht- schwarzer Mittelschicht ausgeübt, von kollektivistischen linken Eliten gefördert und geschützt, was mit selbstzerstörerischen Tendenzen, Depressionen und bestimmten psychischen Erkrankungen einer Minderheit in Sonnen- Minima übereinstimmt. Der Hauptimpuls, der dieses Chaos überhaupt erst ermöglicht, ist die Passivität der schweigenden Mehrheit sowie politische Korruption. Dieses Buch bietet ein umfassendes Modell dafür, warum sich alles, was wir auf der Weltbühne sehen, gerade beschleunigt. Gegenwärtig deutet alles darauf hin, dass die Sonnenaktivität weiter abnehmen wird, und in den nächsten Jahrzehnten ein neues Großes Sonnenminimum erreicht wird. 

Erfahren Sie, wie all dies – inklusive des gegenwärtigen Chaos an diesem Wendepunkt der Menschheitsgeschichte – höchstwahrscheinlich zu einem positiven Evolutionssprung führen wird.

Einleitung

Es besteht ein solider Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und gewalttätigem Verhalten. 

Gewaltverbrechen und asoziales Verhalten ist mit hoher Sonnenaktivität, geomagnetischer Aktivität und geologischen sowie atmosphärischen Veränderungen, die auch klimatische Veränderungen verursachen, verbunden.

Aggressives Verhalten ist ferner mit der saisonalen Temperatur in verschiedenen Ländern und mit UV-Intensität verbunden und hängt weiter mit der Anpassung an diese lokalen Bedingungen und der Temperaturverteilung auf dem Planeten zusammen.

In meinem vorhergehenden Buch Solar History habe ich empirisch nachgewiesen, dass Große Sonnenminima, die „Schlechtwetterperioden“, Zeiten des Friedens, der Vernunft und Innovation sind. Im ersten Teil dieses Buches werden wir nun herausfinden, wie all dies zustande kommen kann.

Die meisten von uns würden intuitiv annehmen, dass sonnigeres und wärmeres Wetter und Klima die Bevölkerung glücklich, gefügig und friedfertig macht. Warum ist das Gegenteil der Fall?

Mäßige Sonneneinstrahlung hat viele Vorteile für die physische und psychische Gesundheit, ist mit einem geringen Risiko für Multiple Sklerose verbunden, kann bipolare Depression verringern und Hautgesundheit verbessern.

Wie wir in Teil I und II sehen werden, wird der psychische Zustand der Menschen nicht in erster Linie durch die direkte Sonneneinstrahlung – deren Mangel oder Überfluss – beeinflusst, sondern durch die sekundären Auswirkungen der Veränderungen der Sonnenaktivität. In erster Linie sind es die Auswirkungen von geomagnetischer Aktivität (geomagnetische Sturmaktivität), höherer sekundärer kosmischer Strahlenfluss im Sonnenminimum sowie Veränderung der natürlich vorkommenden extrem niedrigen Frequenzen (ELF) in Form der Schumann-Resonanz.

Da Große Sonnenminima die Perioden von Klimaverschlechterungen und Ernteausfällen sind, wäre zu erwarten, dass dies die Phasen sind, in denen Kriege um Ressourcen ausbrechen, aber das Gegenteil triff zu. 

Schon vor über 200 Jahren bemerkte der Astronome William Herschel, dass die Getreidepreise jeweils im Sonnenminimumdes 11-Jahres- Zyklus (Schwabe- Minimum) am höchsten waren. Er spekulierte, dass das Ausbleiben der beobachteten Sonnenflecken eine Degradation der Vegetation verursacht und die Getreideknappheit die Preise in die Höhe treibt. 

In den Großen Sonnenzyklen über mehrere Jahrzehnte sehen wir, dass hohe Sonnenaktivität (mehr Sonnenflecken) das Klima stabilisiert und die Ernteerträge steigern. Jedoch tritt hier eine schwache umgekehrte Korrelation auf: Im Großen Sonnenmaximum sind die Preise am höchsten, entgegen der allgemeinen Intuition. 

Hier ist es die erhöhte menschliche Reizbarkeit, Krieg und Tumulte, welche die Preise in die Höhe treiben trotz besserer Ernte und größerem Angebot. 

Wir sahen auch, dass sich der 11-Jahres- Sonnenzyklus widerspiegelst in Börsen- Investitionsaktivität, Dow-Jones-Index, in Arbeitslosigkeit, Selbstmordraten, psychischen Erkrankungen, Kriege usw.

Wir werden auch herausfinden, warum die allgemein niedrigeren Bevölkerungszahlen über die längeren Zeiträume von Großen Sonnenminima nicht durch Gewalt und Kriege um Ressourcen verursacht werden, da all diese Faktoren reduziert werden.

In Solar History verwendeten wir anthropogene (von Menschen verursachte) Todesraten als Hauptindikator für hohe Reizbarkeit und Aggression des Menschen in großen Maxima; im Gegensatz zu niedrigen anthropogenen Todesraten als Gesamtmaß für niedrige Aggression und Reizbarkeit in großen Minima. Dies hat den Grund, dass anthropogene Todesfälle für diesen Zeitraum ziemlich genau quantifiziert werden konnten im Gegensatz zu den positiven sozialen und politischen Erscheinungen im Minimum. 

Wie?

Nachdem wir – empirisch für das letzte Jahrtausend – die positive Korrelation zwischen Reizbarkeit der Massen / Gewalt und Sonnenaktivität festgestellt haben, ergründen wir die Mechanismen, durch welche die Geschichte der Menschheit mit der Sonnenaktivität, mit Geographie, Ökotypen und Zivilisationsbildung zusammenhängen.

Unten finden Sie eine kurze Übersicht über die Faktoren, die unabhängig von der geografischen Lage zu einer hohen Reizbarkeit in Sonnenmaximum beitragen – sowohl im Schwabe-Maximum als auch im Großen Sonnen Maximum.

Im Allgemeinen sind wir im Sonnenminimum einer zunehmenden Interplanetaren Energie in Form von elektromagnetischer Strahlung und kosmischer Strahlung bzw. deren Zerfallsprodukten ausgesetzt: Myonen und anderen subatomaren Teilchen. Wir haben keine direkten Messdaten der geomagnetischen Sturmaktivität, der Luft-ionisationsraten usw. aus den letzten Jahrhunderten, aber diese Parameter korrelieren mit den Sonnenfleckenzahlen und den Werten der kosmogenen Isotopenverhältnisse und können teilweise rekonstruiert werden. Der Kp-Index der geomagnetischen Aktivität wurde bis in die 1840er Jahre rekonstruiert. Die AE-Index-Rekonstruktion von Lockwood reicht sogar bis ins Jahr 1610 zurück.

Im Allgemeinen üben schwache und moderate geomagnetische Stürme einen stimulierenden Einfluss aus, während starke Störungen der geomagnetischen Bedingungen hemmende Prozesse aktivieren.

Die Peaks dieser geomagnetischen Stürme – wie sie häufiger im Sonnenmaximum und im Großen Sonnenmaximum auftreten – sind mit Gewaltverbrechen, psychiatrischen Notfällen, verminderter Selbstkontrolle und Selbstmord verbunden.

Zuerst werden wir einige bekannte Parameter des ‚Weltraumwetters‘ im Zusammenhang mit kurzfristigen Änderungen der Sonnenaktivität untersuchen und dann sehen, wie einige der Auswirkungen auf das menschliche Verhalten und Befinden von den 11- Jahres-  Sonnenzyklen auf die Großen Sonnen-Zyklen extrapoliert werden können.

Die ersten beiden Teile sind eher technisch, etwas trockener und weniger unterhaltsam zu lesen als Teil III. Wenn Sie zur ‚saftigeren‘ Lektüre des Teil III springen möchten, können Sie zum Beispiel zu den Zusammenfassungen am Ende des jeweiligen Teils I und II gehen und sich auf Teil III konzentrieren. Dieser ist am relevantesten für unsere aktuelle politische und wirtschaftliche Situation und die Zukunft der Menschheit – an diesem Wendepunkt der Geschichte.

Wo?

Große Sonnenminima gehen mit einer leicht geringeren Gesamtsonneneinstrahlung und höherer Wolkenbildung einher. Während eines großen Minimums verschieben sich die Klimabedingungen und der energetische Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort in Richtung von Bedingungen, wie sie bei durchschnittlicher Sonnenaktivität in nördlicheren Breitengraden herrschen würden.

Vergleichen Sie beispielsweise einen Standort S (Süd) in 20° nördlicher Breite mit Standort N (Nord) in 50° nördlicher Breite. Standort S hat im Durchschnitt eine geringere kosmische Strahlendichte, ein schwächeres geomagnetisches Feld, eine höhere Intensität der Schumann-Resonanz (erster Modus), höhere UV-Strahlung, aber eine geringere UV-Variabilität und mehr Gewitter/ Blitzschlag als Ort N. Sogar die Gravitation am Standort S ist fast ein halbes Prozent geringer als am Standort N.

In einem Großen Minimum werden diese Parameter verstärkt und die Bedingungen an Standort S verschieben sich in Richtung der Bedingungen des Standort N, was mit den klimatischen Veränderungen übereinstimmt. Diese Parameter können das menschliche Verhalten zugunsten eines nachhaltigen kulturellen und technologischen Fortschritts beeinflussen.

Da die Schwankungen innerhalb der großen Sonnenzyklen und die damit einhergehende menschliche Gewalttätigkeit in nicht- periodischen Zyklen von nur 200 bis 400 Jahren auftreten, stehen  sie offensichtlich nicht im direkten Zusammenhang mit langfristigen genetischen Anpassungen und morphologischen Markern wie der Gehirngröße oder dem Verhältnis graue Substanz / weiße Substanz. Andererseits traten vorteilhafte Mutationen früher nur alle 100’000 Jahre, heute alle 400 Jahre auf. [i]

Auch die Gehirngröße kann sich in der Tat relativ schnell entwickeln. Die frontale Schädelhöhe stieg nur im Zeitraum von 1300 bis heute um 15% an. Natürlich schwanken diese Unterschiede nicht mit den großen Sonnenzyklen auf und ab.

In Teil III wird dargelegt, wie die Entwicklung komplexer Zivilisationen und die fortgeschrittene altruistische Sotialisierbarkeit auch zu einem Rückgang von Selbsterhaltungstrieb und geringem Ethnozentrismus geführt haben, dies förderte die Entstehung von selbstzerstörerischen Tendenzen bei einem schlecht adaptierten Teil der Bevölkerung.

Warum sich gerade jetzt alles beschleunigt

“Harte Zeiten schaffen starke Männer, starke Männer schaffen gute Zeiten, gute Zeiten schaffen schwache Männer und schwache Männer schaffen schwere Zeiten.”

Das Zitat stammt aus einem postapokalyptischen Roman des Autors G. Michael Hopf. Solar History zeigte empirisch auf, wie diese Zivilisationszyklen – zumindest in den letzten 1000 Jahren – dem Rhythmus der großen Sonnenzyklen folgten. Einige große Zivilisationen gingen nieder und fielen schließlich in einem Prozess der „Oikophobie“, die „Angst vor oder Hass auf die Heimat oder die eigene Gesellschaft oder Zivilisation“. In Teil III werden wir ein Modell aufzeigen, das erklärt, warum sich dies hauptsächlich in westlichen Kulturen abgespielt hat: im antiken Griechenland und Rom, im französischen, im britischen Imperium und jetzt in den Vereinigten Staaten und in Europa. Im Römischen Reich dauerte der Niedergang Jahrhunderte. So wie sich die Sonnenaktivität nach einem sehr langen Großen Sonnen Maximum (das Moderne Große Maximum) rasch in Richtung von Bedingungen eines Großen Minimums bewegt, hat der Prozess heute eine nie vorher dagewesene beschleunigende Komponente, mit einem einzigartigen Potenzial für einen nachhaltigen Evolutionssprung in Richtung Menschenrechte, Vernunft und Friedfertigkeit in den nächsten paar Jahren.


[i] Cochran, Harbending, 2009 the-10000-year-explosion. p. 46

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